Aktuelles

Ab 1.1.2020 wird infolge Annahme der STAF-Abstimmung der Beitrag an die AHV um 0.3 % erhöht werden.
Die Kantone sind daran ihre Steuergesetze anzupassen.
Abschaffung der Statusgesellschaften.
Teilbesteuerung der Dividenden auf Bundesebene neu mit 70 % (alt 50 %). Die Kantone müssen neu mind. 50 % besteuern.
Die Kantone OW, NW behalten die 50 % bei.
Bei den juristischen Personen im Kanton OW sinkt die Kapitalsteuer auf 0.001 % (bisheriger Satz für Holdinggesellschaften).
Bei den natürlichen Personen erhöht der Kanton OW seinen Steuerfuss von 2.95 % auf 3.25 %.
Erhöhung der Grundstückgewinnsteuer auf 2 % (bisher 1.8 %).
Begrenzung der Fahrkostenpauschale auf max. 10'000.- / Berufspauschale 3 % (Mind. 2'000.- / max. 4'000.-) analog Bundessteuer.
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Ab 1.1.2019 wird die Abgabe für Radio und Fernsehen für Haushalte und Unternehmen neu erhoben.
Abgabe pflichtig sind neben privaten Haushalten Unternhemen, die im MWST-Register eingetragen sind und einen jährlichen weltweiten Gesamtumsatz von mindestens CHF 500'000.- (ohne MWST) erzielen.
Unternehmen (nach Jahresumsatz in CHF)

bis 499'99
500'000 bis 999'999
1 Mio bis 4'999'999

Abgabe / Jahr (CHF)


 0.-
                            365.-
                            910.-

Die Rechnungsstellung für KMU's erfolgt jährlich durch die ESTV. Als Basis dient die MWST-Abrechnung. Bitte beachten Sie, dass unter Zifer 200 wirklich alle Umsätze (auch ausgenomme und befreite) deklariert werden. Für die 1. Rechnung wird auf den Umsatz 2017 abgestellt.
​Weitere Details finden Sie unter:
Privatpersonen erhalten die Rechnung von der Firma Serafe AG.

ESTV - ZOLL
Die Zollbelege sind ab 01. März 2018 nur noch online beziehbar! Für den korrekten Abzug der Vorsteuer auf Importen ist es wichtig, dass Ihr Unternehmen als Importeuer auf den Papieren aufgeführt ist. Die Belege müssen online 5 Jahre lang abrufbar bzw. verfügbar sein und zwar sowohl die Veranlagungs-verfügung Zoll als auch die Veranlagungsverfügung Mwst und beides im Format  XML-Files. Die Dokumente sind auch in PDF-Form abrufbar, diese werden jedoch von der ESTV nicht anerkannt, da sie verändert werden könnten.

ESTV - MWST:
Reduktion der Mehrwertsteuersätze per 01.01.2018!
Der ordentliche Satz von 8 % reduziert sich auf 7.70 %. Die Saldosteuersätze ändern ebenfalls.
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Patientenverfügung und Vorsorgeauftrag:
Wir empfehlen Ihnen dringend diese beiden Dokumente für sich zu erstellen, um Probleme mit der Erwachsenenschutzbehörde bei Ernstfällen zu vermeiden.
Vorsorgeaufträge können im Kanton Obwalden neu für eine einmalige Gebühr von Fr. 90.- direkt bei der KESB hinterlegt werden.
Gerne beraten wir Sie im Detail.

Denken Sie auch an Ihre Passwörter bzw. an alle Ihre digitalen Beziehungen!
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Direkte Bundessteuern 2016:
Beschränkung Fahrkostenabzug auf max. Fr. 3'000 p.a. beim Bund.
Grundsatzentscheid, dass keine Korrekturen im Lohnausweis erfolgen, sondern nur Aufrechnungen in der privaten Steuererklärung. Kanton Obwalden lässt auf 10'000 km noch 70 Rappen Abzug zu - darüber nur noch 40 Rappen.
Aus- und Weiterbildungskosten werden nicht mehr unterschieden und können bis max. Fr. 12'000 p.a. bei der privaten Steuererklärung in Abzug gebracht werden. Im Lohnausweis sind sie nur zu deklarieren, wenn sie vom Arbeitgeber dem Arbeitnehmer vergütet wurden. Erfolgt die Zahlung der Kosten direkt über die Arbeitgeber entfällt eine Deklaration. Aenderung allenfalls ab 2020!
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3. Säule: Max. Einzahlungen für 2019: Fr. 6'826 für Unselbständige / Fr. 34'128 für Selbständige
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Neues MWST-Gesetz ab 01.01.2018:  www.estv.admin.ch
Neu werden auch ausländische Gesellschaften, welche  in die Schweiz liefern steuerpflichtig ab CHF 100'000.-.
Erhöhung der Mwst-Sätze mittelfristig erwartet.
Generelle Hinweise:
Gültig bereits seit 01.01.2010: Auf Konsumationsrechnungen in Hotels/Restaurants kann  die volle Vorsteuer zurückgefordert werden.
Geschenke bis Fr. 500.- pro Person und Jahr sowie Werbegeschenke und Warenmuster sind von der Steuer befreit!
Keine Eigenverbrauchssteuer mehr auf Eigenleistungen bei Erstellung eines Bauwerkes für eigene Rechnung.
Keine Kürzung der Vorsteuern mehr bei Erhalt von Spenden, Einlagen in Unternehmen (insbes. zinslose Darlehen, Sanierungsleistungen und  Forderungensverzichte). Subventionen führen weiterhin zu Vorsteuerkürzungen! 

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 Löhne / Sozialleistungen
Neu ab 01.01.2019:  AHV-Renten Minimum Fr. 1'185.- / Max. Fr. 2'370.- / Max. Eheparrente: Fr. 3'555.- pro Monat
Mindestbeiträge Selbständigerwerbende und Nichterwerbstätige für AHV/IV, EO: 482.- (inkl. Studenten)
Mindestbeitrag für freiwillige AHV/IV neu Fr. 922.-
Lohnsummenänderungen +/- 10 % sind der AHV-Ausgleichskasse umgehend zu melden, um Verzugszinsen zu vermeiden.
Freibetrag für Rentner Fr. 16'800.- pro Jahr (pro Arbeitgeber).
Familienzulagen seit 2013 auch für Selbständigerwerbende - jedoch auch die Beitragspflicht!

BVG-Koordinationsabzug neu ab 01.01.2019: Fr. 24'885.-
BVG-Eintrittsschwelle ab: 21'330.-
Versicherter BVG-Mindestlohn: Fr. 3'555 / Max. koord. BVG-Lohn: Fr. 60'435.-


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Kanton Obwalden: "Flat Rate Tax" seit 01.01.2008 (www.ow.ch)
Seit 2017 Online-Steuerschatzungen der Liegenschaften! Eigenmietwert neu 3.8 % vom berechneten Netto-Steuerwert!
Landbewertungen nach Landwertzonen 1 - 8 (Werte von 100.- bis 800.- pro m2, welche im LIS-GIS OW abgefragt werden können).
Keine Erbschafts- und Schenkungssteuern mehr.
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Wissenswertes aus dem Bereich rund um die AHV (www.ahv-iv.info):
Aufschub der Pensionierung mittels schriftlicher Anmeldung möglich.
Vorzeitige Pensionierung max. 2 Jahre möglich - bis zur ordentlichen Pensionierung müssen jedoch AHV-Beiträge (Berechnung aufgrund des Vermögens und des 20-fachen Erwerbseinkommens) entrichtet werden, sofern der andere Ehegatte nicht den doppelten Mindestbeitrag von Fr. 478.-  - also Fr. 956.- entrichtet.
Empfehlung: Alle 5 Jahre Kontrolle des IK-Kontos - falls Beiträge fehlen können diese dann noch einbezahlt bzw. eine Korrektur verlangt werden. Bestellung online bei ihrer aktuellen AHV-Ausgleichskasse (gratis).
AHV-Verzichtserklärungen: Geringfügige Löhne unter Fr. 2'300 sind nur noch mit der AHV abzurechnen, wenn die Angestellten dies verlangen!
Dies gilt jedoch nicht für Personen, welche nur in Privathaushalten beschäftigt sind (v.a. private Putzfrauen)!
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